COVID-19

Bitte befolge die vom Gesundheitsministerium und des Robert-Koch-Instituts empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen, um die Übertragung des Coronavirus und von Covid-19 zu reduzieren und Risikopersonen zu schützen. Informieren kannst du dich auf vertrauenswürdigen Websites wie z.B. www.bundesgesundheitsministerium.de oder www.rki.de.

Viele Menschen können aufgrund der Pandemie und der daraus resultierenden Ausgangsbeschränkungen unter Angst, Stress und negativer Stimmung leiden. Dies ist normal und nachvollziehbar angesichts der Unsicherheiten und Ängste im Zusammenhang mit der Krankheit, der Auswirkungen der Isolation und der veränderten Routine auf den Alltag sowie der Sorge um geliebte Menschen oder um die eigene Ausbildung /den Arbeitsplatz.

Es ist daher wichtig, sich um die eigene psychische Gesundheit zu kümmern. Hier sind einige Vorschläge, wie du in dieser schwierigen Zeit mit Stress und Angst umgehen kannst:

  • Bleibe sozial eingebunden: Versuche mit den Menschen, die dir am nächsten stehen, in Kontakt zu bleiben und zwar mit allen Mitteln, die du zur Verfügung hast, z.B. über Telefonanrufe, soziale Medien, Nachrichten und Videoanrufe. Es ist wichtig, mit Freunden und Familie über Ängste und unangenehme Gefühle zu sprechen, um Unterstützung zu erhalten.

  • Pflege weiterhin einen gesunden Lebensstil: Dein Tagesablauf mag jetzt ganz anders aussehen, aber das bedeutet nicht, dass deine Ernährung und deine Schlafgewohnheiten darunter leiden müssen. Bewege dich regelmäßig, z.B. mit Online-Sportangeboten oder Trainingsvideos auf YouTube. Achte darauf, dass du 3 regelmäßige Mahlzeiten am Tag einnimmst und eine gute Routine entwickelst, wann du abends schlafen gehst und morgens aufstehst. Bleibe außerdem aktiv: Beschäftige dich mit den Dingen, die für dich wichtig und interessant sind. Lerne z.B. etwas Neues - es gibt online viele kostenlose Kurse und Ideen für Aktivitäten in geschlossenen Räumen.

  • Vermeide es, die meiste Zeit damit zu verbringen, nach Updates und Nachrichten zu suchen: Du willst zwar immer auf dem Laufenden bleiben, aber die regelmäßige Suche nach Nachrichten im Internet oder auf sozialen Medien wird wahrscheinlich noch mehr Ängste hervorrufen. Melde dich auf deinem Smartphone von Push-Benachrichtigungen durch die sozialen Medien ab und bleibe dadurch nicht durchgehend über die aktuellen Entwicklungen informiert. Plane stattdessen, nur zu bestimmten Zeiten die Nachrichten zu checken, vielleicht nur ein- oder zweimal am Tag.

  • Hier findest du weitere Tipps, wie du mit der Angst in Zusammenhang mit Covid-19 und den Ausgangsbeschränkungen umgehen kannst: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/coronavirus-tipps-so-bleiben-jugendliche-zuversichtlich/213130 https://www.dgppn.de/schwerpunkte/corona-psyche.html https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/psychische-gesundheit.html https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen hat außerdem eine Übersicht nützlicher Informationen unter https://www.bdp-verband.de/aktuelles/2020/corona/aktuelle-informationen-zum-coronavirus-sars-cov-2.html zusammengestellt sowie eine kostenfreie Corona-Hotline für Menschen, die sich aufgrund der aktuellen Situation psychisch belastet fühlen, eingerichtet: +49 8007772244 (8 bis 20 Uhr).

Weitere Informationen zu Covid-19:

Für allgemeine Hinweise zum Coronavirus informiere dich z.B. auf https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html.

Die Weltgesundheitsorganisation bietet zudem gemeinsam mit WhatsApp und Facebook einen speziellen Nachrichtendienst in Englisch an der aktuelle Informationen zum Coronavirus zusammenfasst. Um auf ihn zuzugreifen sende "hi" an +41 79 893 18 92 auf WhatsApp.

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